Praktische Info Blutentnahme

Praktische Info Blutentnahme

 

 

Praktische Info
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Für eine Blutentnahme oder Urinabgabe ist es im Allgemeinen wichtig, dass Sie:

 

  • Nüchtern beim Arzt oder in der Blutentnahmestelle erscheinen; das heisst, Sie sollten 8 bis 12 Stunden nicht gegessen und keine zucker- oder fetthaltigen Getränke konsumiert haben.
  • Die Blutentnahme wenn immer möglich morgens (ca. zwischen 7 und 9 Uhr) machen lassen, weil die meisten Referenzwerte sich auf morgendliche, nüchterne Blutentnahmen beziehen. Gewisse Hormone und andere Werte zeigen starke Schwankungen abhängig von der Tageszeit, daher ist es dort besonders wichtig, dass sie Entnahmezeit stimmt. Falls die Entnahme am Morgen nicht möglich ist, muss die Entnahmezeit auf dem Auftragsformular notiert werden, damit das Labor dies in der Interpretation des Resultats berücksichtigt.
  • Stress kurz vor der Blutentnahme vermeiden, also wenn möglich nicht zur Blutentnahme rennen müssen oder kurz nach eine anderen Stresssituation die Blutentnahme vornehmen lassen; gewisse Werte wie Stresshormone (der Name sagt es!), aber auch andere Analysen werden dadurch verfälscht.
  • Körperliche Anstrengung kurz vor der Blutentnahme vermeiden: Muskelaktivität kann Werte wir Kreatinkinase oder andere Muskelparameter verändern, ebenso hat Anstrengung kurzfristig Auswirkungen auf das Blutbild, zum Teil auf Urinwerte etc.
  • Bei gewissen Analysen eine Diät einhalten für einige Tage vor der Blutentnahme oder Urinabgabe; dies ist z.B. wichtig für die Bestimmung von Vanillinmandelsäure, Adrenalin und Noradrenalin im Blut oder Urin (Kaffee, Tee, Alkohol, Nikotin und Stress ein paar Stunden vor Probenabgabe vermeiden), von Oxalsäure im Urin (kein Vitamin C einnehmen in den 24 Stunden vor der Urinabgabe), von Hydroxyindolessigsäure im Urin (zwei Tage vor der Urinabgabe vermeiden: Bananen, Avocados, Auberginen, Ananas, Tomaten, Walnüsse/Baumnüsse).
  • Bei Verlaufskontrollen von Analysen (das heisst, wenn Sie wiederholt die gleichen Bestimmungen machen müssen, in zeitlichem Abstand) möglichst die Entnahmen immer zur gleichen Tageszeit und unter gleichen Bedingungen (z. B. immer Blutentnahme liegend oder sitzend) machen lassen. Veränderungen in Entnahmezeit oder Position bei Entnahme können die Werte beeinflussen, was die Verlaufsbeurteilung verfälscht.
  • Wissen, dass vor der Blutentnahme gewisse Untersuchungen (z. B. Abtasten von Brust oder Prostata, Belastungs-EKG, Punktionen etc.) nicht gemacht werden sollten, sondern est nach der Blutentnahme, weil sie die Laborwerte verändern können.
 
Bei Stuhl- oder Uringewinnung zuhause beachten Sie bitte:
 
  • Dass Sie wissen, wie Sie die Stuhlgewinnung oder Urinsammelung genau durchführen müssen. Haben Sie eine Anleitung erhalten? Ist klar, welsches Gefäss für welche Probe vorgesehen ist (z. B. Stuhlröhrchen mit Zusatz oder ohne Zusatz)? Wissen Sie, ob und was Sie eventuell dem Urin zufügen müssen (z. B. Säure zum Senken des pH)? Im Zweifel fragen Sie lieber nochmals bei Ihrem Arzt nach.

 

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